Some bad olds and news

Ein hübscher Nachmittag. Sonne überall, entspannte Menschen, eine Flugshow oder so etwas. Dann aus der Ferne vielleicht ein Schlag, ganz leise, möglicherweise auch nichts weiter, eine Mücke gegen eine Windschutzscheibe, ein bisschen Blut gegen eine Herzklappe. Rauch dann, nicht zu knapp. Mehr als beim Grillen, eindeutig, das Stück Fleisch, was dazugehörte, ist noch nicht geboren! „Absturz?“ – „Nee, falsche Richtung. Oder doch? Nee, falsche Richtung, ich bleibe dabei.“ – „Was dann?“

Zeitung001  Asche und Schrott

Buds Gesicht war unendlich, als er ins Seaside Inn kam, einen Kaffee in seiner extrakleinen Tasse orderte und sich entgegen aller möglichen Ratschläge eine Pall Mall ohne anzündete. Asche. Mehr blieb letztlich nicht.

Oder doch. Ein Cover für ein Buch. Eine ganze Weile später, nachdem das Alte aufgeräumt, das Neue aufgebaut und alle längst gestorben waren.

Ach ja – Regula vom Underdog Fanzine hat eine Meinung zu MARILYN. Danke für die Mühe!

Die Körbe des KILLERs

So viele, so viele …

Und dann das.

KILLERLADY "Marilyn says" (KILLERLADY, „Marylin says“, 2013)

Zu schnell, zu spät, zu viel Nahwirkung. Und nun verworfen.

KILLER, das war nicht der letzte Versuch! Es war diesmal nur die letzte Fahrt mit Marilyn/ Marylin.

 

Zur Vermeidung der völligen Kryptik: das Cover-Photo von „nichts von alledem ist wahr…“ ist erfreulicherweise von KILLERLADY. Danach wurde es trotz penetranten Insistierens anders, letztlich aber auch schön.

Cover nichts von alledem ist wahr... (Photo: KILLERLADY, „Hölle Gladbach“)

Verkehr?

Wieder im Auto laut mitgesungen. Was auch immer da gelaufen sein mag, habs im Einzelnen vergessen. Unbeeindruckt der grundsätzlichen Lächerlichkeit – gegen die Eindrücke, die das auf Vorausfahrende macht, die ab und an mal in den Rückspiegel gucken, ist der rechte Bildschirmteil des heute journals auf 3sat gar nichts! Einmal Mitsingen mit alles, Kopfnicken, Grimassieren, Sputumflug, Trommelwirbeln auf Lenkrad, Schaltknauf und Türverkleidung, Fußraumgetrampel, bis der Arzt kommt oder man doch einmal die dämliche Kupplung erwischt. Dankesdöner, weitermachen. Kommt beizeiten vor, nichts Besonderes so weit. Und ob Stimme und/ oder Text passen, ist ab 100db unerheblich.

Dennoch brach ich dann plötzlich ab, nämlich als mir klar wurde, dass es wieder einmal einzig Coverversionen waren.

Ab jetzt nur noch eigene Songs!

Angemessene, nämlich dämliche Überleitung, apropos Auto, jetzt im Verkehr oder so, schmerzhaft schlecht genommene Kurve:

Hartware ist gekommen, wie nett.

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WACH NICHT AUF …

Wie kommt das? Die Uhr tickt, T minus ein Monat, bisschen mehr, bisschen weniger, alles so weit im Kasten, in den Startlöchern und sonstwo, und trotzdem ists nicht allein die Euphorie. Blank liegen die Nerven noch nicht, aber sie vibrieren und sirren wie Bahnschienen, auf denen irgendetwas anrollt. Obacht! Stopbarkeit ziemlich eingeschränkt, alle lendenlahmen Tierchen und lauschenden Rothäute auf Seite, sonst wirds plötzlich superlaut und matscht nur noch.
Vielleicht ists auch was anderes und nicht allein die nicht mehr ferne VÖ (10. Juni, Ladies and Gentlemen! LETZTE FAHRT MIT MARILYN, anfassbar, aus der weltberühmten Edition Subkultur! Aus Berlin, Berlin, Berlin, Berlin, …! [Echo-Effekt] Kommen Sie! Staunen Sie! Kaufen Sie!). Vielleicht das Wetter, vielleicht ein eigenartiger Wind von ganz weit weg. Oder der Biorhythmus, bei dem ich nicht anders kann und einfach mitmuss. Was Hormonelles, die Zeit an sich, deren Geist oder dessen Abwesenheit. Weihnachten! Der Geruch von Frühling könnte es auch sein. Oder du, du, und du. Ihr alle um mich herum und ich mitten unter euch. Oder doch nur unruhiger, zu knapper Schlaf?

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Und um es komplett wahnwitzig zu machen: ab genau JETZT ist die eBook-Variante kriegbar! Guck, klick, lad, lies:

http://www.amazon.de/Letzte-Fahrt-mit-Marilyn-ebook/dp/B00CPROOBM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1368184673&sr=8-1&keywords=letzte+Fahrt+mit+Marilyn.

Oh Mann …